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Tag 1 – Etappe 1 - Hamburg – London

Die Fahrt zum Flughafen HH hat reibungslos geklappt. Wir hatten genug Zeit eingeplant und weder Stau noch sonstige Unvorhersehbarkeiten durchkreuzten unsere Zeitpläne. Ich war trotzdem schlimm nervös – Caro wiederum die Ruhe selbst. Mein Schwesterchen war so vorausschauend, dass sie mich genötigt hatte, vor Aufbruch noch 1-2 Reisetablettchen einzuwerfen. „Die sind gegen alles!“ Ahso, na dann. Immer rein damit. Durchfall, epileptische Anfälle, Panikausbrüche, Kreutzfeld-Jacob-Syndrom…alles nicht mehr mein Problem. Super Sache ;-)

Nach dem Check-In noch mal kurz bei unseren Müttern die telefonische Abmeldung und das Versprechen, sich selbstverständlich u-m-g-e-h-e-n-d nach Ankunft in L.A. zu melden. Los geht’s. Einsteigen, Anschnallen und ab nach London. Der Start war schon ein wenig holperig. Aber nichts gegen den Landeanflug. Entweder hat sich der Pilot vorm Boarden noch mal eben ein paar Gläschen gegönnt oder es lag tatsächlich an der fiesen Thermik. Eigentlich hat es sich nach einer Kombination aus Beidem angefühlt.  „Duuuu…also mir ist jetzt wirklich gerade nicht mehr ganz so gut!“ Ein Blick nach rechts in Caros halbgrünes Gesicht sagt alles. Sünde.  Mir ging es ja dank des bunten „Drogenmixes“ super. Keine Übelkeit. Kein Schwindel. Eher ein bisschen Freizeitpark-Achterbahn-Ich-Will-Noch-Mal-Gefühl. Hat der Pilot wohl auch gedacht und direkt noch mal drei bis vier ordentliche „Ruckler“ nachgelegt. Immerhin die Landebahn war in Sichtweite und aus 150m abstürzen bietet rein rechnerisch eine deutlich bessere Überlebenschance als aus 1500m ;-) Ich nehme die Spannung einfach mal vorweg: Wir sind unbeschadet gelandet. Aus dem Flieger raus, durch die Sicherheitskontrolle und dann den richtigen Bus finden, der uns quer durch Flughafencity zum richtigen Terminal kutschiert. Auch das hat relativ problemlos funktioniert muss ich sagen. Wir haben gute 3,5 Stunden Aufenthalt und genug Zeit, uns die – völlig überteuerten – Geschäfte im Abflugterminal anzuschauen. Eine kleine Cola und ein belegtes Brötchen für schmale 4 Pfund….man gönnt sich ja sonst nix. Als wir uns auf den Weg zum Gate machen, stellen wir fest, dass 15 Minuten Wegzeit vor uns liegen und das Boarden – warum auch immer – schon angefangen hat. Wir also im Laufschritt durch die Halle getobt und rechtzeitig zur „Einlasskontrolle“ eingetroffen. Während wir in der Schlange brav anstehen, bietet sich links von uns folgendes Bild: Dicke Muddi mit 2 Schreihälsen und einem sehr dünnen und sehr überforderten Vadder, nebst Baggy, Windeltasche und sonstigem Zubehör. Wir noch am rumflaxen…hahhaaa…bei unserem Glück sitzen die neben uns…haahaaa…wo ich Kinder doch so supi finde…

Der Weg in die Holzklasse führt unweigerlich ja erst mal durchs vermeintliche Paradies der Business Class. Kurz die Luft von UpperClass schnuppern und sich dann auf die Suche nach dem eigenen, natürlich deutlich weniger komfortablen Sitz für die nächsten 11 Stunden machen.

-         - Fortsetzung folgt -

Katja am 23.3.15 11:46

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gaby (23.3.15 19:52)
Hallo Ihr Süßen, das war ja schon eine abenteuerliche 1. Etappe. Aber - puuhh - das ist doch geschafft ! Jetzt seid ihr ja schon ein ganzes Stück weiter und wir sind gespannt was ihr noch alles erleben werdet. NEID !! Viel Spaß .. den werdet ihr mit Sicherheit haben .. und dicke Knutscher - Die Mama


Chrissie (25.3.15 21:41)
Hoffe es kommen auch mal paar Bilder und den großen Gewinn aus Las Vegas.
So keep on having a Great Time


Manuela (27.3.15 16:35)
Büro sendet Grüße an Übersee! Ihr habt auf jeden Fall alles richtig gemacht, bis vielleicht auf die Sitzplatzgeschichte im Flieger, und genießt hoffentlich nun, ohne Zahnschmerzen, das US-Westcoast-Roadmovie. Bitte noch mehr Geschichten - und vor allem Fotos!

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